Salud und Prost- mein Wochenende in Köln

Eigentlich könnte die Überschrift genauso lauten: Als Tourist im eigenen Land.
Oder vielleicht „Sangria ist nur was für Touristen“ oder aber einfach nur „Ein Kölsch bitte!“
Ich denke, das trifft es auch.
Ein Mädelstrip. Das hat mir Corinna zum Geburtstag geschenkt. Einfach mal wieder Zeit zusammen verbringen, ohne den Klausurenstress der letzten Wochen bei ihr.
Und da wir das ja alle kennen: wenn man sowas nicht gleich in die Tat umsetzt, dann vergisst man es wieder.
Also ging es am Samstag ab auf die Autobahn. Das Ziel: Köln. Und Kölsch.

Unser Hostel lag praktischerweise direkt zwischen Dom und Hauptbahnhof.
Zu Fuß war beides in zwei bis drei Minuten zu erreichen.
Wer nicht so viel Wert auf Komfort, dafür aber auf internationale, neue Bekanntschaften legt,
der ist mit einem Hostel meiner Meinung nach am Besten bedient.
Klar sind die Betten nicht die saubersten, die Bäder und Zimmer nicht die ordentlichsten.
Dafür kann man schon beim abendlichen Kochen durch Spanien, Bangladesch, Italien und England reisen,
verschiedene, kulinarische Interessen austauschen, sich dafür mit dem selben, billigen Wein betrinken
und am Ende gemeinsam den Abend in einem Pub oder Club ausklingen lassen.

Köln hat sich uns an diesem Wochenende auf verschiedenste Arten und Weisen präsentiert.
Als wunderschöne, sonnendurchflutete Rheinpassage mit seinen Bierhäusern und Junggesellenabschieden.
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Als bunter, afrikanischer Markt voll von fremden Düften, schönen Kleidern und wilden Trommelrythmen vor dem Schokoladenmuseum.
Als enge Shoppingmeile, eingequetscht zwischen tausenden Touristen und nur halb erfolgreich beim einkaufen.
Als unfreundlicher, unkompetenter Busfahrer, der uns letztendlich irgendwo im Nirgendwo ausgesetzt hat. (Danke dafür nochmal!)
Als Kölsch.
Und letztendlich als feuchtfröhlicher, internationaler Pubcrawl irgendwo zwischen Sevilla und Deutschland.

Ciao, Prost und Salud
Eure Bella

 

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